Als jahrelanger Arctic Monkeys Fan möchte ich erwähnen, dass auch das dritte Album, dass seit einiger Zeit am Markt ist eine tolle Sache ist. Die Band hält nicht still und beeindruckt immer wieder.
Hier ein großartiger Song in einer interessanten Version. Man beachte die neuen Lyrics gegen Ende.
Viel Spaß:
https://www.youtube.com/watch?v=LWEp8ZJ6ks8&feature=related
davidb - 18. Sep, 21:46
Im Leben geht es einzig und alleine darum, die Kunst der Selbstverherrlichung bis zur Perfektion zu üben und zu betreiben. Wenn du das nicht vergisst, hast du im Leben gewonnen.
Wahrheit interessiert keinen. Ich weiß, dass ist eine harte Aussage, aber im Endeffekt wird mir so gut wie niemand widersprechen. Auch du nicht, wenn du nicht völlig verblendet bist.
Solange die Lüge niemand erfährt ist es OK. Damit ist die Wahrheit gestorben.
Und genau um das geht es.
Die erste wichtige Vorraussetzung für unseren Plan. Meinungsfreiheit und Toleranz machen unser Startpaket perfekt.
Es kann los gehen.
Wie wir schon festgehalten haben sollte der Plan geheim bleiben.
Es wird am besten sein ihn im Stillen auszuführen, ihn nicht an die große Glocke hängen.
Ab jetzt geht es darum gut auszusehen. Dazu gehen wir heute einmal spazieren.
Zieh dich schick an, mach dich hübsch.
In der Fußgängerzone gehst du mit zielstrebigem Blick an den Auslagen vorbei. Sie dir die anderen an, wie sie aussehen. Unglaublich, dass sich dieser Fettwanst noch auf die Straße traut. Oh mein Gott, ich glaub es nicht. Hast du diese Frau gesehen? Wir haben uns auf jeden Fall die richtige Straße ausgesucht. Fühlst du dich schon besser? Fühl dich gut. Elegant.
So und jetzt kaufen wir. Was, fragst du?
Natürlich etwas Schönes oder etwas Schickes. Es kommt nicht darauf an was du kaufst. Versteh das doch. Teuer darf es aber schon sein. Du bist es wert. Gönn dir ruhig doppelt so viele PS wie dein Nachbar.
Auf geht’s. Ab ins Fitness Center. Schau dir mal diese Muskeln an. Ja genau, deine. Die sehen gut aus. Richtig stramm. Ja, fast schon mächtig. Nur weiter so. Zum Abschluss darfst du gerne noch einen Blick auf das Häufchen elend dort in der Ecke wagen. Er kann ja die Stange kaum heben. Lächerlich
So und als Abschlussübung für heute eine der wichtigsten Übungen. Du musst endlich begreifen, dass du Gott bist. Achte auf deine innere Stärke, deinen Willen, dein Streben. Du bist mächtig. Ja, Gott gleich. In deinem Leben bist du der Herr. Du sagst wo es lang geht und aus. Du darfst nie vergessen dass du etwas Göttliches in dir trägst. Finde dich selbst. Spüre dich selbst. Du, mein Lieber, kannst alles erreichen.
Und jetzt kannst du beginnen zu leben. Du kannst Spaß haben oder reich werden oder eine Familie gründen, ganz egal. Lebe dein Leben. Es ist deines. Deines ganz allein. Die Welt steht dir offen, einem so jungen dynamischen Mann wie dir. Die Nachwelt wird deinen Namen nicht so schnell vergessen. Darauf wette ich.
davidb - 14. Jul, 15:33
Vögelgezwitscher und Autolärm. Stur starre ich in den Innenhof. Zwischen Bäumen schaue ich den Kindern beim Spielen zu. Geschrei und manchmal auch unmusikalisches Singen tönt herauf. „Wüst mi jetzt verorschen?“ „ Ma bitte…“ Lautstark werde ich zurückgerufen in das kleine Dachkämmerlein mit den heruntergekommen Tischen und Sesseln. Ohne Mühe erkenne ich den Übeltäter. Max hat schon wieder den komischen Gedanken Müllfahrer zu werden. Ich erspare mir sowohl die Diskussion darüber, wie er auf diese Absurdität gekommen sei, als auch die Ermahnung weiter zu rechnen. „ Kennt ihr euch aus?“ Ich erwarte das monotone „Ja“ nicht. Stattdessen sehe ich aus dem Fenster. Vögelzwitschern und Autolärm.
davidb - 14. Jun, 16:47
Da ich seit einiger Zeit der Meinung bin, dass das Fernsehen ziemlich schlecht für Menschen ist möchte ich hier ein paar kritische Gedanken äußern.
1. Wir bestimmen nicht was gezeigt wird sondern sind dem angebotenen Programm ausgeliefert. Die Leute die Fernsehen produzieren achten auf Gewinn und in keinster Weise auf die Vermittlung von Moral und guten Werten. Daraus folgt direkt, dass fast alles, was wir uns ansehen schlecht für uns sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass alles was wir sehen und hören einen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Einstellung hat. Wir übernehmen speziell beim Fernsehen Dinge, über die wir nicht nachdenken, weil das Fernsehen unser Hirn überlistet und in einen Zustand versetzt in dem wir zwar aufnahmefähig sind aber nicht mehr filtern. Das kenne ich so aus eigener Erfahrung und es ist nur logisch, dass wenn wir etwas jeden Tag sehen es für normal halten. Unser Begriff von dem was Normal ist und was nicht steht in starkem Zusammenhang mit dem was wir erleben! Und man muss kein Genie sein, um den Einfluss von moderner Serien in der Gesellschaft zu sehen.
2. Beim Fernsehen wird unser Wille eingeschränkt. Das hört sich vielleicht brutal an, wenn ich aber überlege wie schwer es mir fällt nach einem Film einfach auszuschalten und etwas anderes zu machen wird das sehr offensichtlich. Unser Kreislauf läuft auf Sparflamme und am liebsten würde man nie wieder aufstehen. Schließlich muss man sich nicht bewegen, kann nebenbei essen und wird toll unterhalten.
3. Soziale Kontakte leiden sehr stark unter dem Medium Fernsehen. Das begründe ich damit, dass wir in der Zeit in der wir Fernsehen uns mit Freunden treffen könnten oder aber, was viel häufiger der Fall ist, mit unserem Partner oder der Familie reden könnten. Und ich merke es täglich wie das permanente Fernsehen nach dem Abendessen, das meist bis in die Nacht geht (siehe Punkt 2) die Kommunikation in der Familie verhindert. Man sitzt da, lässt sich berieseln und verliert jegliches Interesse an den anderen, die oft sogar daneben sitzen. Der Einwand man könne ja auch gemeinsam Fernsehen ist also Blödsinn. Das größte Problem in dieser Hinsicht ist, dass Freundschaften und Beziehungen stark davon abhängen gepflegt zu werden. Reden und interessiertes Zuhören sind die Grundlage. Es reicht nicht zu fragen wie es geht und 30 Sekunden später vor dem Fernsehen zu sitzen und alles andere zu vergessen. Dieses Verhalten zerstört schleichend aber unaufhaltsam jede Beziehung.
4. Das Fernsehen nimmt keine Rücksicht auf die Zuseher. Gerade Kinder (die ja inzwischen immer seltener früh ins Bett müssen) werden irrsinnigen Bilderfolgen ausgesetzt. Zu glauben das Gewalt in Filmen keine Auswirkung auf uns hat ist schlicht und einfach naiv. Es gibt einfach nichts das wir erleben, was uns nicht direkt beeinflusst. Ich behaupte nicht, dass bei vielen eine Gefahr besteht zum Gewalttäter zu werden, denn immerhin wissen wir meistens, dass wir es hier nicht mit der Realitiät zu tun haben. Ich behaupte aber, dass es sehr schnell passiert einen liebevollen Umgang zu verlieren, wenn man permanent Zeuge von Mord, Vergewaltigung, Krieg und Terror ist. Darüber denken wir einfach nicht nach.
5. Fernsehen behindert unser Denken. Während ich vor dem Fernseher sitze (und es würde mich stark wundern wenn es anderen da anders ginge) denke ich nicht produktiv. Das was ich sehe und höre prasselt mit solcher Wucht (die Regisseure und Autoren wissen ein Publikum zu fesseln) auf mich ein, dass ich keine Chance habe einen klaren Gedanken zu fassen. Wenn ich also ein paar Stunden vor dem Fernseher sitze, hat das schlicht und einfach die Wirkung, dass ich in der Zeit nichts produktives Denke, obwohl sich mein Hirn im Gegensatz zu der allgemein gültigen Meinung überhaupt nicht entspannen kann. Das ist klar, es muss schließlich unzählige Reize aufnehmen, einordnen und verarbeiten. Wenn ich aber jeden Tag stundenlang vor dem Fernseher sitze sehe ich eine große Gefahr, denken zu verlernen. Der Spruch:“ Use it, or lose it!“ im Bezug auf unser Hirn, passt hier, wie ich finde, sehr gut. Wieder ein Phänomen, das ich ohne Probleme in der Gesellschaft wieder finde. Leute verlieren die Möglichkeit ordentlich zu denken.
Wünsche Kritik und Anregungen sind willkommen :)
-david-
davidb - 15. Jul, 17:13
Toleranz gilt als gut. Es herrscht Meinungsfreiheit und alle Meinungen müssen toleriert werden. Wenn jemand sagt:“ Das ist meine Meinung, daran glaube ich.“, dann muss ich das einfach so hinnehmen.
Das Gleiche gilt auch bei Weltanschauungen. Wenn jemand ein bestimmtes Weltbild hat, muss ich tolerant sein und es akzeptieren.
Aber wieso? Wieso sollte ich? Und vor allem: Wieso sollte das gut sein?
Wenn jemand an sein Horoskop glaubt und mir das mitteilt, dann kann ich doch nicht sagen, dass sei O.K. Schließlich weiß ich, dass sich dieses Horoskop irgendjemand ausgedacht hat und es keinerlei Wahrheitsanspruch hat.
Ist es nicht unverantwortbar jeden in seinem Glauben zu lassen?
Wir Menschen können doch über uns selbst und unser Leben nachdenken. Wir können etwas hören darüber nachdenken und dann unsere Meinung ändern.
Indem ich aber alles toleriere und nichts dagegen sage, lasse ich den anderen oft einfach im Dunkeln tappen.
In dieser Art von Toleranz sehe ich ein großes Problem. Dinge werden nicht mehr hinterfragt!
Ist es nicht etwas Außergewöhnliches, dass wir Menschen hinterfragen können? Sollten wir nicht unser Hirn benutzen, mit dem wir so großartige Leistungen vollbringen können? Kann man der Gehirnwäsche die ununterbrochen auf uns Menschen einprasselt nicht Einhalt gebieten? Wieso sollte ich nicht zu jemanden sagen dürfen: Wie du das siehst ist falsch!
Natürlich muss ich meine Meinung begründen. Aber ich kann niemals zu einem Menschen der an die Kraft der Steine glaubt sagen das sei akzeptabel oder sogar richtig.
Ist es nicht!
Nur weil ich mir etwas wünsche bekomme ich es nicht automatisch. Es ist nicht der leichteste Weg, der mich ans Ziel bringt und ich kann beim besten Willen nicht aus jeder Vorstellung oder Weltanschauung Sinn für mein Leben gewinnen. So funktioniert das Leben nicht.
Menschen nehmen leider gerne einen leichten Weg. Wenn die Werbung behauptet das neue Deo von der und der Marke brächte Freiheit dann kaufen wir es. In diesem Sinne sind wir gerne naiv. Weil es angenehm ist für 5 € Freiheit zu erlangen. Ob die Behauptung aus der Werbung stimmt wird oft gar nicht mehr hinterfragt.
Wir degradieren Wahrheit zu etwas absolut Wertlosem. Alles ist heutzutage Wahrheit und sie kann auch überall gefunden werden. Wir machen sie abhängig von unseren Bedürfnissen, Wünschen, Vorstellungen und Gefühlen- wie lächerlich.
Die Wahrheit muss uns nicht gefallen und wir können keine Ansprüche an sie stellen, wie sie auszusehen hat. Die Wahrheit an sich ist eben nur die Wahrheit.
Ich lade an dieser Stelle ein darüber nachzudenken, wie oft Toleranz unnötig und sogar schlecht sein kann. Es gibt wirklich viele Beispiele wo Toleranz schlimme Auswirkungen haben kann. Aber da lass ich euch erstmal selber nachdenken.
Ich möchte jetzt noch auf einen Bereich in meinem Leben eingehen, in dem Toleranz eine sehr große Rolle spielt.
Ich habe in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt, dass ich Christ bin.
Und wenn es um Religion geht gibt es zwei Dinge, die mich wirklich stören.
Zum ersten wird von der Gesellschaft verlangt alle Religionen als gleichwertig anzusehen.
Diese Forderung entsteht meiner Meinung nach aus einem klaren Denkfehler. Denn ich kann zwar als nicht-religiöser Politiker alle Religionen gleich behandeln, aber nicht als Gläubiger.
Hier spreche ich noch nicht einmal von Christen. Keine Religion kann eine andere gelten lassen. Das kann sie sich schlicht und einfach nicht leisten. Jede Religion die auf den absoluten Wahrheitsanspruch verzichtet, verzichtet auch auf ihre Glaubwürdigkeit.
Niemals kann eine religiöse Lehre beinhalten, dass es auch andere Wege zum Ziel (welches auch immer) geben könnte. Und wenn man sich die populären Religionen ansieht, merkt man auch, dass keine von ihnen das tut.
Und das sage ich, auch wenn ich weiß, dass es sehr beliebt geworden ist, die christliche Religion als tolerant und gemäßigt darzustellen. In Wirklichkeit ist diese Toleranz nicht biblisch. Jesus sagt ganz klar, dass er der einzige Weg ist. Und mit diesem Wissen gilt es als Christ verantwortungsvoll umzugehen.
Der erste Punkt der mich im Bezug auf Religion stört ist also, dass von der Gesellschaft verlangt wird alle Religionen auf eine Stufe zu stellen. Mir wurde schon öfter gesagt, dass ich nicht behaupten dürfe, dass eine andere Religion falsch läge. Ich müsse eben tolerant sein.
Hier wird mir trotz aller Toleranz verboten meine Meinung zu äußern.
Der zweite Punkt ist in der Kirche zu finden. Christen in Europa sind lau geworden. Da ist keine Leidenschaft, kein Feuer und keine Überzeugung mehr zu finden.
Kein Wunder, dass immer weniger Menschen tatsächlich an Gott glauben und ihren Glauben leben. Das Bild, das Christen, von ihrem Glauben präsentieren ist ein Abklatsch dessen was es sein sollte. Wie oft sind Christen verbittert oder unzufrieden. Ihnen fehlt die Freude, die es allen klar machen würde, dass sie anders sind als nicht-Christen.
Wir nehmen alles hin und predigen ein Evangelium in dem jeder Mensch Gottes Kind ist und lassen jedem in seinem Glauben. Die Entfernung von Gottes Wort ist oft erschreckend.
Es ist schlimm zu beobachten wie weit wir, nur um der Gesellschaft gerecht zu werden, unsere Grundsätze und Einstellungen verlassen und Kompromisse schließen.
Dabei muss jeder Christ davon überzeugt sein, dass Gott, und nur Gott allein, die Wahrheit ist und dass es keine Rettung außerhalb des Glaubens an Jesus Christus gibt. Es ist (nach Mat 28:16-20) unsere Pflicht, Sein Wort weiter zu erzählen und nicht Tatenlos zuzusehen wie die Welt den Bach runter geht.
Ich möchte abschließend noch etwas anbringen. Ich bin nicht dagegen, dass irgendjemand seine Meinung äußert. Im Gegenteil: Ich wünsche mir oft viel klarere Meinungen und eine Offenheit, über die Dinge zu reden.
Ich behaupte nicht, dass irgendwem eine Meinung aufgezwungen werden sollte. Auf keinen Fall. Ich sage aber ganz klar, dass nicht jede Meinung toleriert werden darf. Auch der Staat Österreich kann nicht jede Meinung tolerieren, da nicht jede Meinung mit dem Gesetz zu verbinden ist. Genauso sollten auch wir die Dinge prüfen die wir hinnehmen, und bei denen wir oft das Gefühl haben, sie akzeptieren zu müssen. Manchmal ist es unsere Pflicht, etwas nicht zu akzeptieren.
Ich hoffe der Beitrag konnte manchen einen neuen Blickwinkel auf dieses Thema geben.
-david-
PS: Kritik und Anregungen sind erwünscht. :)
davidb - 8. Jul, 11:11
Ein fröhliches Hallo.
Meine Lena hat mich auf die Idee gebracht diesen Blog in neuer Form zu reaktivieren.
Damit ihr gleich einschätzen könnt worüber ich vorhabe zu schreiben, sage ich euch das einfach mal.
Es wird zum Beispiel um Moral, Wissenschaft, Fernsehen, Werbung und alle möglichen andere Themen der modernen Gesellschaft gehen.
Zu den meisten Dingen wird es festgefahrene und allgemein anerkannte Meinungen geben, die ich oft nicht teilen werde.
Das liegt daran, dass ich überzeugter Christ bin und in meinen Beiträge immer darauf eingehen werde, was die Bibel dazu zu sagen hat.
Ihr dürft also gespannt sein.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
Anregungen, Kritik und jede Art von Rückmeldung sind sehr willkommen. :)
-david-
davidb - 5. Jul, 17:34