Über Gott und die Welt
// Den folgenden Text habe ich vor einiger Zeit an einen Studenten geschrieben mit dem ich lange geredet habe. Da er in Salzburg studiert habe ich ihm nach unserer Diskussion einen Brief geschrieben.
Hi Max,
Es ist lange her seitdem wir geredet haben. Ich habe endlich deine Mailadresse bekommen können und nachdem ich zwei Wochen weg war finde ich endlich Zeit zu schreiben. Das hätte ich gerne schon früher getan. Aber weißt du was? Die Fragen über die wir uns unterhalten verlieren niemals ihre Aktualität. Ich schätze sehr dein grundsätzliches Interesse Meinungen auszutauschen und zu diskutieren. Ich bitte dich darum den ganzen Text in Ruhe durchzulesen und dir Zeit zu nehmen. Er ist bei weitem länger geworden als geplant, aber die Wichtigkeit gebietet mir manche Dinge zu schreiben.
Ich habe mich über die Hölle (und vor allem was die Bibel darüber sagt) informiert und werde auch die Frage über Kain und Abel zu deiner Zufriedenheit beantworten. Da bin ich sicher.
Zuerst geht es mir aber um etwas anderes. Ich habe, weil es in meiner Natur liegt Dinge zu hinterfragen und nachzudenken, mir wirklich viele Gedanken zu unserem nächtlichen Gespräch gemacht.
Ich bin kein Mann der Worte. Mein Talent liegt nicht darin jemanden zu überzeugen. Aber das muss ich auch nicht. Sei also gnädig wenn meine Formulierungen nicht deinem normalen Gesprächsniveau entsprechen. Ich werde dafür keine logischen Widersprüche einbauen.
Menschen sind böse. Von Geburt an. Es liegt nicht an unserer Erziehung, Kultur oder dem was wir erleben das wir schlecht sind. Es liegt an unserem Herz. Wir haben alle ein Gewissen bekommen. Ein Gewissen, dass uns erklärt was gut und was böse ist. Zumindest in den Grundzügen. Ein Gewissen, das wir ignorieren, ja sogar ausschalten können, aber auch das wir trainieren können. Vor allem aber ein Gewissen, das uns allen, wirklich jedem Menschen, zeigt, dass wir schlecht sind. Denn wir handeln nicht nach unserem Gewissen. Wir ignorieren es. Wir tun Dinge die absolut schlecht sind. Wir lügen, stehlen und morden. Selbst wenn wir nach dem Gesetz unschuldig wären, so wären wir nach unserem Gewissen schuldig. Keine Stunde vergeht ohne Schuld. Ich übertreibe nicht. Wenn jemand eine Maschine erfinden würde, die fähig wäre, all unsere Gedanken auf eine große Leinwand zu projizieren, wir würden uns in Grund und Boden schämen, für unsere Vorstellungen und bösen Gedanken die wir permanent haben.
Hast du jemals darüber nachgedacht? Der Mensch ist nicht gut.
Darin liegt das Problem des Menschen. Und weist du was wir Menschen dagegen tun? Wir reden uns ein gut zu sein. Wir berufen uns auf das staatliche Gesetz nachdem wir nicht vorbestraft sind. Warum? Weil wir nicht erwischt wurden bisher! Nicht weil wir es noch nicht gebrochen hätten! Wir erklären uns selbst für gut. Es wird uns leicht gemacht. Aber wenn wir ehrlich werden, wissen wir dass wir nicht gut sind. Das unser Wesen verdorben ist.
Im Notfall können wir diesen Aspekt unseres Lebens auch ausblenden und Schuld einfach ignorieren. Die Medien der heutigen Zeit helfen gerne.
Ich möchte kurz über Gott reden.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie du mir gesagt hast: Jemand der absolute Liebe ist, kann nicht hassen.
Das war für dich logisch. Damit hast du argumentiert, dass der Gott des Alten und des Neuen Testament verschiedene Götter sind oder ein Gott der sich gewandelt hat.
Ich möchte dir nur kurz erklären wieso das nicht so ist. Es ist nicht schwer zu verstehen.
Stell dir eine Mutter vor. Voller Liebe für ihr einziges Kind. Als es geboren wurde ging für sie die Sonne auf. Sie wusste sie würde ihr Allerbestes geben für das Kind. Ja sie würde vor lauter Liebe für ihr Kind sterben. Ohne zu zögern, würde sie ihr Leben opfern für ihr Kind.
Und dann kommt eines Tages ein Verbrecher, nimmt das Kind, vergewaltigt es und tötet es anschließend.
Hass. Nichts anderes kann die Mutter hier verspüren. Wäre es anders so wäre die Liebe, die sie zuvor hatte, geheuchelt gewesen.
Wie groß auch die Liebe der Mutter war, die Liebe Gottes ist soviel größer. Er liebt gute Dinge. Wie kann er da böse Dinge nicht hassen. Seine Liebe wäre heuchlerisch bis ins letzte. Man kann niemals gut und böse lieben. Dieser Widerspruch muss jedem denkenden Menschen einleuchten. Gott ist Liebe, aber er liebt nicht alles.
Ein zweiter Gedanke zu diesem Thema ist, das Sünde per Definition Trennung von Gott bedeutet. Gott hasst natürlich das, was das Geschöpf das er zur Gemeinschaft mit ihm erschaffen hat von ihm trennt.
Ich möchte dir jetzt noch einmal deine Behauptung vor Augen führen:
Gott wird doch nicht so böse sein, jemanden in die Hölle zu schicken. Dann wäre er doch nicht Gott. Zumindest nicht der, der in der Bibel beschrieben wird.
Der an den du glaubst.
Ist Gott gerecht? JA, du wirst mir zustimmen. Die Bibel sagt es ganz klar.
Wünschen wir uns einen gerechten Gott?
Diese Frage ist bei weitem schwieriger zu beantworten. Wenn er es nicht ist dann sind wir seiner Willkür ausgesetzt. Also wollen wir aber wahrscheinlich schon, dass Er gerecht ist.
Was bedeutet es aber, dass Gott gerecht ist?
Es bedeutet, dass Er nicht zu Sünde sagen kann sie sei O.K.
Ich habe gerade ein sehr gutes Beispiel gehört, dass ich dir mitteilen möchte.
Stell dir vor ein Mann kommt von seiner Arbeit nach Hause. Als er bei der Tür hineinkommt, liegt seine Frau und zwei seiner Kinder tot am Boden. Sein drittes Kind wird in dem Moment von einem Verbrecher stranguliert. Ich muss nicht ins Detail gehen. Der Mann, rasend vor Wut, ringt den Einbrecher nieder und übergibt ihn der Polizei. Bei der Gerichtsverhandlung verkündet der Richter das Urteil. Er sagt: „Wissen Sie, es ist schrecklich was der Angeklagte getan hat. Aber ich bin ein liebevoller Richter. Ich bin gnädig und barmherzig. Hiermit spreche ich den Angeklagten frei von jeder Schuld. Er darf gehen und wird nicht bestraft.“
Der Ankläger wird aufstehen und Recht einfordern. Der Vater wird sich beschweren, entrüstet sein und alles tun, damit der Mann bestraft wird. Der Richter war nicht gerecht.
Gott ist gerecht. Er kann uns nicht unsere Sünde nehmen ohne ungerecht zu werden.
Deshalb kann er nicht zu allen Menschen sagen, dass sie zu ihm kommen dürfen nach ihrem Tod. Er wäre ein grausamer willkürlicher Gott und wir müssten täglich zittern, weil er nicht gerecht ist.
Ich komme jetzt zu einem Punkt, wo wir uns einig waren, als wir darüber gesprochen hatten. Gott ist gut, absolut gut. An ihm ist nichts Schlechtes. Unsere Vorstellung des Paradieses mag unterschiedlich sein. Eines ist aber klar: Im Paradies sind wir bei Gott. Die Trennung die unsere Schuld hier auf Erden verursacht hat wird aufgehoben und es steht nichts mehr zwischen uns und Gott. Soweit, denke ich, sind wir uns einig. Wenn nun aber hier auf Erden die ganze Schuld zwischen uns und Gott ist, und im Paradies nichts mehr zwischen uns steht, dann muss die Schuld irgendwie weggenommen werden. Dass sie sich automatisch in Luft auflösen wird, können wir ausschließen. Jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie kann ein Mensch seine Schuld loswerden?
Ganz einfach. Er kann es nicht. Warum? Weil er böse ist. Er kann nichts tun, um das, was er verbrochen hat wieder gut zu machen. Während unserem Leben sammeln wir Schuld an. Sie wird immer mehr. Niemand schafft es nichts mehr Schlechtes zu tun.
Ein anderer Gedanke dazu ist, dass im Tod, besser gesagt in der Ewigkeit, Gut und Böse extrem wird. Denn wenn wir auch nur einmal am Tag „sündigen“ würden, so wäre das unendlich viel Schuld in der Ewigkeit. Und nur wer absolut keine Schuld hat kann in Ewigkeit bei Gott sein.
Ich habe bereits beschrieben wieso Gott unsere Schuld nicht einfach wegnehmen kann, ohne zu einem verantwortungslosen, ungerechten Gott zu werden.
Fest steht allerdings das Gott uns geschaffen hat. Und ursprünglich waren wir gut. Sogar sehr gut sagt Gott. Er hat uns nicht ohne Grund erschaffen. Wir Menschen sind etwas Wunderbares für Gott. Wir können Ihm aus freiem Willen dienen und anbeten. Wir können uns entscheiden, im Gegensatz zu jedem anderen Lebewesen die er „nur“ als gut empfindet.
Und wir wissen vom Alten und vom Neuen Testament, das Gott die Menschen liebt.
Aus einem Grund den ich nicht kenne ist die einzige Möglichkeit, Schuld zu tilgen immer schon Blut gewesen.
Zwei kleine Einschübe möchte ich dazu machen:
Erstens haben Naturreligionen immer schon geopfert und Blut als solches anerkannt.
Zweitens ist der Lohn der Schuld (biblisch Sünde) von Anbeginn an der Tot gewesen. Das waren schlicht und einfach die Spielregeln Gottes. Als Gott Adam und Eva nicht erlaubte von diesem einen Baum zu essen, sagte er ihnen im gleichen Moment, dass sie sterben würden wenn sie davon essen (1 Mose 2,17).
Und wenn Gott uns für ein Leben mit Ihm geschaffen hat, dann kann uns fern von ihm nur der Tod erwarten.
Jetzt stehen wir also tatsächlich vor einem Problem.
Gott kann den Menschen nicht vergeben und der Mensch kann nicht gerecht sein. Der Plan wäre aber, das beide miteinander Leben.
Wir sind inzwischen bei dem Kern des christlichen Glaubens angekommen. Jesus Christus!
Gott hat den perfekten Plan für das oben beschriebene Dilemma. Ein Plan der ihn unendlich viel kostet, aber der einzige Ausweg wenn die Menschheit als Ganzes nicht einfach verloren gehen soll.
Er, der Allmächtige, sendet seinen Sohn um das Schuldopfer, das unbedingt benötigt wird, darzubringen.
Jesus Christus ist nicht irgendwer. Nicht nur ein Lehrer oder Prophet, kein Weiser Supermensch, kein Guru und kein Religionsgründer.
Er ist Gott! Menschgewordener Gott. In diesem Prozess von Gott zu Mensch wurde er absolut Mensch (geboren, gelebt und gestorben als Mensch) Er war aber zu jeder Zeit Gottes Sohn.
Denn kein Mensch kann ohne Sünde leben. Nur Jesus, weil er Gott ist. Er wurde von Satan persönlich verführt und hat widerstanden. Und obwohl er viel mächtiger war, als seine Peiniger, ließ er sich von den Menschen kreuzigen. Aus dem einen Grund, um Gott zu verherrlichen! Um es den Menschen möglich zu machen in Gottes Gegenwart zu treten.
Als Jesus auf der Erde war sprach er von einem neuen Bund. Gott hat den ersten mit Mose geschlossen und Israel zu seinem Volk gemacht. Durch Jesus schließt Gott einen neuen Bund mit der ganzen Menschheit. Er schenkt jedem, der umkehrt und Buße tut und an seinen Sohn glaubt, neues Leben.
Kein altes Leben in dem ihm die Schuld vergeben wird, aber neues Leben zur Ehre Gottes. Wenn ein Mensch Gott sein Leben gibt, dann bekommt er ein Neues. Die Bibel nennt das sogar Wiedergeburt oder von neuem geboren. Denn plötzlich ist es Gott der das Leben bestimmt und nicht das alte Ich. Die Bibel sagt, dass wir es auf Erden nie schaffen werden ganz ohne Sünde zu leben. Aber Gott selbst wird uns verändern und er hat uns ein für allemal von unserer Schuld befreit, wenn wir sein Angebot, seinen neuen Bund annehmen.
Darum geht es beim Christ sein.
Nicht darum zu glauben, dass es einen Gott gibt. Denn auch Satan erkennt, dass es Gott gibt. Er war schließlich sein Engel.
Was ich bis jetzt geschrieben habe, halte ich für das Wichtigste.
Wie versprochen werde ich aber deine beiden Fragen (hoffentlich) zu deiner Zufriedenheit beantworten.
Zuerst zur Hölle:
Was sagt die Bibel dazu?
Also nachdem ich ein bisschen gesucht habe hier eine kleine Ausführung:
Folgende Bibelstellen sprechen von der Existenz einer Hölle (interessanter Weise fast alle aus dem Neuen Testament)
Hi 11,8 Die Weisheit ist höher als der Himmel: was willst du tun?, tiefer als die Hölle: was kannst du wissen?,
Mt 5,29 Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
Mt 5,30 Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Mt 11,23 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages.
Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Mt 23,15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
Mk 9,43-44 Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.
Mk 9,45-46 Wenn dich dein Fuß zum Abfall verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen.
Mk 9,47 Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen,
Lk 10,15 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.
Lk 12,5 Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.
Lk 16,23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
Jak 3,6 Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet.
2Petr 2,4 Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festgehalten werden;
Offb 1,18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offb 6,8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.
Wichtig ist die Erwähnung des „Feuersees“ in der Offenbarung
In dieser Übersetzung (Luther) „feuriger Pfuhl“
Off 19:19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Das Weltgericht
Off 20 :11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
Off 21:8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Es gibt also Laut Bibel eine Hölle
Und es gibt ein Gericht bei dem Menschen in den feurigen Pfuhl geworfen werden
Soviel steht fest
Ich hab dann noch ein paar Bibelstellen gesucht die klar betonen, dass nicht alle in den Himmel kommen
Folgende Stellen sagen das ziemlich deutlich:
1.Pet 4:17 Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? 18 Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?19 Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun.
2.Kor 2:14 Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! 15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden:16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Wer aber ist dazu tüchtig?
2. Thes 2: 9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden.11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
Und vielleicht die deutlichste Stelle:
Johannes 3:36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Also da gibt’s weitere Stellen (alle aus dem Neuen Testament, weil wir uns einig sind, dass Gott im Alten Testament Menschen richtet oder?)
Wenn dir das nicht genug bzw. du Näheres wissen willst frag ruhig
Es geht aus dem, was im Neuen Testament steht einfach ganz klar hervor, dass Gott durch Jesus Christus (und nur durch ihn) errettet.
Wer aber die Wahrheit in Christi ablehnt, kann nicht in das Reich Gottes kommen.
Und weil du meinst dass sich Gott verändert
Hebr 13:8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit
Die Frage nach der Stadt in die Kain angeblich geht ist sehr viel kürzer beantwortet:
Kains Brudermord
1 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte.1 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.
Kains Nachkommen
17 Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch. 18 Henoch aber zeugte Irad, Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, Metuschaël zeugte Lamech. 19 Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla. 20 Und Ada gebar Jabal; von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten. 21 Und sein Bruder hieß Jubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler. 22 Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain; von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und die Schwester des Tubal-Kain war Naama. 23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. 24 Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.
Das ist die Bibelstelle auf die ich mich beziehen werde.
Also zuerst einmal sehen wir, dass bereits etliche Zeit vergeht bevor Kain und Abel dem Herrn opfern. In dieser Zeit kann man davon ausgehen das Adam und Eva weitere Söhne und Töchter gezeugt haben. Kain geht also nachdem er seinen Bruder ermordet hat nach Nod. Ein Land. Dabei ist nicht gemeint, dass dort bereits Menschen wohnen. Zumindest kann ich das nicht herauslesen. Wenn dann höchstens weitere Söhne und Töchter von Adam und Eva.
Er geht also dorthin und dann steht geschrieben. Er erkannte seine Frau. Was bedeutet das? Das er sie gefunden hat in dem Land? Nein denn aus Vers 1 geht klar hervor, dass erkennen eine Umschreibung für Geschlechtsverkehr bzw. Mann und Frau sein ist. Es werden dieselben Worte in Vers 17 wieder verwendet. Er kann also ohne weiteres eine Schwester von ihm mitgenommen haben und dort Kinder mit ihr gezeugt haben. Von einem Widerspruch kann hier nicht die Rede sein.
Und das bei ursprünglich zwei Menschen Inzucht im Spiel ist muss jedem klar sein.
Nachdem ich dir jetzt einiges Geschrieben habe, hoffe ich inständig, dass du erkennst, dass es mir nicht um meinen eigenen Standpunkt geht sondern einzig und alleine um Wahrheit.
Denn es ist traurig ein Leben ohne Wahrheit zu führen und erbärmlich sich damit zufrieden zu geben.
Ein abschließender Gedanke noch. Viel Menschen begehen auf der Suche nach Wahrheit den Fehler etwas zu suchen was ihnen gefällt. Wäre es nicht schön den christlichen Gott zu haben nur eben etwas abgeändert, so dass niemand in die Hölle kommt? Wäre es nicht nett wenn der ganze esoterische Schwachsinn wahr wäre. Ein bisschen Geld, ein bisschen Zeit und schon hat man ein erfülltes Leben. Wäre es nicht schön wenn man nichts geben müsste, sondern immer nur bekommen würde.
Der Mensch neigt dazu, dass zu glauben was er für schön und angenehm hält.
Die Idee des Christentums Jesus nachzufolgen umzukehren Buße zu tun und zu bereuen ist verständlicherweise nicht sehr beliebt in unserer gefallenen Gesellschaft.
Ich möchte dir gerne ein ausgesprochen gutes Buch schenken. Dazu bräuchte ich allerdings deine Adresse. Es wäre toll wenn du mir die geben könntest. Der Autor des Buches ist ein Pfarrer, der nach dem ersten Weltkrieg zum Glauben gefunden hatte und über 40 Jahre gepredigt hat. Er spricht ehrlich, spannend und vor allem logisch! über den alles entscheidenden Glauben.
Ich wünsche dir das Beste
David
Hi Max,
Es ist lange her seitdem wir geredet haben. Ich habe endlich deine Mailadresse bekommen können und nachdem ich zwei Wochen weg war finde ich endlich Zeit zu schreiben. Das hätte ich gerne schon früher getan. Aber weißt du was? Die Fragen über die wir uns unterhalten verlieren niemals ihre Aktualität. Ich schätze sehr dein grundsätzliches Interesse Meinungen auszutauschen und zu diskutieren. Ich bitte dich darum den ganzen Text in Ruhe durchzulesen und dir Zeit zu nehmen. Er ist bei weitem länger geworden als geplant, aber die Wichtigkeit gebietet mir manche Dinge zu schreiben.
Ich habe mich über die Hölle (und vor allem was die Bibel darüber sagt) informiert und werde auch die Frage über Kain und Abel zu deiner Zufriedenheit beantworten. Da bin ich sicher.
Zuerst geht es mir aber um etwas anderes. Ich habe, weil es in meiner Natur liegt Dinge zu hinterfragen und nachzudenken, mir wirklich viele Gedanken zu unserem nächtlichen Gespräch gemacht.
Ich bin kein Mann der Worte. Mein Talent liegt nicht darin jemanden zu überzeugen. Aber das muss ich auch nicht. Sei also gnädig wenn meine Formulierungen nicht deinem normalen Gesprächsniveau entsprechen. Ich werde dafür keine logischen Widersprüche einbauen.
Menschen sind böse. Von Geburt an. Es liegt nicht an unserer Erziehung, Kultur oder dem was wir erleben das wir schlecht sind. Es liegt an unserem Herz. Wir haben alle ein Gewissen bekommen. Ein Gewissen, dass uns erklärt was gut und was böse ist. Zumindest in den Grundzügen. Ein Gewissen, das wir ignorieren, ja sogar ausschalten können, aber auch das wir trainieren können. Vor allem aber ein Gewissen, das uns allen, wirklich jedem Menschen, zeigt, dass wir schlecht sind. Denn wir handeln nicht nach unserem Gewissen. Wir ignorieren es. Wir tun Dinge die absolut schlecht sind. Wir lügen, stehlen und morden. Selbst wenn wir nach dem Gesetz unschuldig wären, so wären wir nach unserem Gewissen schuldig. Keine Stunde vergeht ohne Schuld. Ich übertreibe nicht. Wenn jemand eine Maschine erfinden würde, die fähig wäre, all unsere Gedanken auf eine große Leinwand zu projizieren, wir würden uns in Grund und Boden schämen, für unsere Vorstellungen und bösen Gedanken die wir permanent haben.
Hast du jemals darüber nachgedacht? Der Mensch ist nicht gut.
Darin liegt das Problem des Menschen. Und weist du was wir Menschen dagegen tun? Wir reden uns ein gut zu sein. Wir berufen uns auf das staatliche Gesetz nachdem wir nicht vorbestraft sind. Warum? Weil wir nicht erwischt wurden bisher! Nicht weil wir es noch nicht gebrochen hätten! Wir erklären uns selbst für gut. Es wird uns leicht gemacht. Aber wenn wir ehrlich werden, wissen wir dass wir nicht gut sind. Das unser Wesen verdorben ist.
Im Notfall können wir diesen Aspekt unseres Lebens auch ausblenden und Schuld einfach ignorieren. Die Medien der heutigen Zeit helfen gerne.
Ich möchte kurz über Gott reden.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie du mir gesagt hast: Jemand der absolute Liebe ist, kann nicht hassen.
Das war für dich logisch. Damit hast du argumentiert, dass der Gott des Alten und des Neuen Testament verschiedene Götter sind oder ein Gott der sich gewandelt hat.
Ich möchte dir nur kurz erklären wieso das nicht so ist. Es ist nicht schwer zu verstehen.
Stell dir eine Mutter vor. Voller Liebe für ihr einziges Kind. Als es geboren wurde ging für sie die Sonne auf. Sie wusste sie würde ihr Allerbestes geben für das Kind. Ja sie würde vor lauter Liebe für ihr Kind sterben. Ohne zu zögern, würde sie ihr Leben opfern für ihr Kind.
Und dann kommt eines Tages ein Verbrecher, nimmt das Kind, vergewaltigt es und tötet es anschließend.
Hass. Nichts anderes kann die Mutter hier verspüren. Wäre es anders so wäre die Liebe, die sie zuvor hatte, geheuchelt gewesen.
Wie groß auch die Liebe der Mutter war, die Liebe Gottes ist soviel größer. Er liebt gute Dinge. Wie kann er da böse Dinge nicht hassen. Seine Liebe wäre heuchlerisch bis ins letzte. Man kann niemals gut und böse lieben. Dieser Widerspruch muss jedem denkenden Menschen einleuchten. Gott ist Liebe, aber er liebt nicht alles.
Ein zweiter Gedanke zu diesem Thema ist, das Sünde per Definition Trennung von Gott bedeutet. Gott hasst natürlich das, was das Geschöpf das er zur Gemeinschaft mit ihm erschaffen hat von ihm trennt.
Ich möchte dir jetzt noch einmal deine Behauptung vor Augen führen:
Gott wird doch nicht so böse sein, jemanden in die Hölle zu schicken. Dann wäre er doch nicht Gott. Zumindest nicht der, der in der Bibel beschrieben wird.
Der an den du glaubst.
Ist Gott gerecht? JA, du wirst mir zustimmen. Die Bibel sagt es ganz klar.
Wünschen wir uns einen gerechten Gott?
Diese Frage ist bei weitem schwieriger zu beantworten. Wenn er es nicht ist dann sind wir seiner Willkür ausgesetzt. Also wollen wir aber wahrscheinlich schon, dass Er gerecht ist.
Was bedeutet es aber, dass Gott gerecht ist?
Es bedeutet, dass Er nicht zu Sünde sagen kann sie sei O.K.
Ich habe gerade ein sehr gutes Beispiel gehört, dass ich dir mitteilen möchte.
Stell dir vor ein Mann kommt von seiner Arbeit nach Hause. Als er bei der Tür hineinkommt, liegt seine Frau und zwei seiner Kinder tot am Boden. Sein drittes Kind wird in dem Moment von einem Verbrecher stranguliert. Ich muss nicht ins Detail gehen. Der Mann, rasend vor Wut, ringt den Einbrecher nieder und übergibt ihn der Polizei. Bei der Gerichtsverhandlung verkündet der Richter das Urteil. Er sagt: „Wissen Sie, es ist schrecklich was der Angeklagte getan hat. Aber ich bin ein liebevoller Richter. Ich bin gnädig und barmherzig. Hiermit spreche ich den Angeklagten frei von jeder Schuld. Er darf gehen und wird nicht bestraft.“
Der Ankläger wird aufstehen und Recht einfordern. Der Vater wird sich beschweren, entrüstet sein und alles tun, damit der Mann bestraft wird. Der Richter war nicht gerecht.
Gott ist gerecht. Er kann uns nicht unsere Sünde nehmen ohne ungerecht zu werden.
Deshalb kann er nicht zu allen Menschen sagen, dass sie zu ihm kommen dürfen nach ihrem Tod. Er wäre ein grausamer willkürlicher Gott und wir müssten täglich zittern, weil er nicht gerecht ist.
Ich komme jetzt zu einem Punkt, wo wir uns einig waren, als wir darüber gesprochen hatten. Gott ist gut, absolut gut. An ihm ist nichts Schlechtes. Unsere Vorstellung des Paradieses mag unterschiedlich sein. Eines ist aber klar: Im Paradies sind wir bei Gott. Die Trennung die unsere Schuld hier auf Erden verursacht hat wird aufgehoben und es steht nichts mehr zwischen uns und Gott. Soweit, denke ich, sind wir uns einig. Wenn nun aber hier auf Erden die ganze Schuld zwischen uns und Gott ist, und im Paradies nichts mehr zwischen uns steht, dann muss die Schuld irgendwie weggenommen werden. Dass sie sich automatisch in Luft auflösen wird, können wir ausschließen. Jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie kann ein Mensch seine Schuld loswerden?
Ganz einfach. Er kann es nicht. Warum? Weil er böse ist. Er kann nichts tun, um das, was er verbrochen hat wieder gut zu machen. Während unserem Leben sammeln wir Schuld an. Sie wird immer mehr. Niemand schafft es nichts mehr Schlechtes zu tun.
Ein anderer Gedanke dazu ist, dass im Tod, besser gesagt in der Ewigkeit, Gut und Böse extrem wird. Denn wenn wir auch nur einmal am Tag „sündigen“ würden, so wäre das unendlich viel Schuld in der Ewigkeit. Und nur wer absolut keine Schuld hat kann in Ewigkeit bei Gott sein.
Ich habe bereits beschrieben wieso Gott unsere Schuld nicht einfach wegnehmen kann, ohne zu einem verantwortungslosen, ungerechten Gott zu werden.
Fest steht allerdings das Gott uns geschaffen hat. Und ursprünglich waren wir gut. Sogar sehr gut sagt Gott. Er hat uns nicht ohne Grund erschaffen. Wir Menschen sind etwas Wunderbares für Gott. Wir können Ihm aus freiem Willen dienen und anbeten. Wir können uns entscheiden, im Gegensatz zu jedem anderen Lebewesen die er „nur“ als gut empfindet.
Und wir wissen vom Alten und vom Neuen Testament, das Gott die Menschen liebt.
Aus einem Grund den ich nicht kenne ist die einzige Möglichkeit, Schuld zu tilgen immer schon Blut gewesen.
Zwei kleine Einschübe möchte ich dazu machen:
Erstens haben Naturreligionen immer schon geopfert und Blut als solches anerkannt.
Zweitens ist der Lohn der Schuld (biblisch Sünde) von Anbeginn an der Tot gewesen. Das waren schlicht und einfach die Spielregeln Gottes. Als Gott Adam und Eva nicht erlaubte von diesem einen Baum zu essen, sagte er ihnen im gleichen Moment, dass sie sterben würden wenn sie davon essen (1 Mose 2,17).
Und wenn Gott uns für ein Leben mit Ihm geschaffen hat, dann kann uns fern von ihm nur der Tod erwarten.
Jetzt stehen wir also tatsächlich vor einem Problem.
Gott kann den Menschen nicht vergeben und der Mensch kann nicht gerecht sein. Der Plan wäre aber, das beide miteinander Leben.
Wir sind inzwischen bei dem Kern des christlichen Glaubens angekommen. Jesus Christus!
Gott hat den perfekten Plan für das oben beschriebene Dilemma. Ein Plan der ihn unendlich viel kostet, aber der einzige Ausweg wenn die Menschheit als Ganzes nicht einfach verloren gehen soll.
Er, der Allmächtige, sendet seinen Sohn um das Schuldopfer, das unbedingt benötigt wird, darzubringen.
Jesus Christus ist nicht irgendwer. Nicht nur ein Lehrer oder Prophet, kein Weiser Supermensch, kein Guru und kein Religionsgründer.
Er ist Gott! Menschgewordener Gott. In diesem Prozess von Gott zu Mensch wurde er absolut Mensch (geboren, gelebt und gestorben als Mensch) Er war aber zu jeder Zeit Gottes Sohn.
Denn kein Mensch kann ohne Sünde leben. Nur Jesus, weil er Gott ist. Er wurde von Satan persönlich verführt und hat widerstanden. Und obwohl er viel mächtiger war, als seine Peiniger, ließ er sich von den Menschen kreuzigen. Aus dem einen Grund, um Gott zu verherrlichen! Um es den Menschen möglich zu machen in Gottes Gegenwart zu treten.
Als Jesus auf der Erde war sprach er von einem neuen Bund. Gott hat den ersten mit Mose geschlossen und Israel zu seinem Volk gemacht. Durch Jesus schließt Gott einen neuen Bund mit der ganzen Menschheit. Er schenkt jedem, der umkehrt und Buße tut und an seinen Sohn glaubt, neues Leben.
Kein altes Leben in dem ihm die Schuld vergeben wird, aber neues Leben zur Ehre Gottes. Wenn ein Mensch Gott sein Leben gibt, dann bekommt er ein Neues. Die Bibel nennt das sogar Wiedergeburt oder von neuem geboren. Denn plötzlich ist es Gott der das Leben bestimmt und nicht das alte Ich. Die Bibel sagt, dass wir es auf Erden nie schaffen werden ganz ohne Sünde zu leben. Aber Gott selbst wird uns verändern und er hat uns ein für allemal von unserer Schuld befreit, wenn wir sein Angebot, seinen neuen Bund annehmen.
Darum geht es beim Christ sein.
Nicht darum zu glauben, dass es einen Gott gibt. Denn auch Satan erkennt, dass es Gott gibt. Er war schließlich sein Engel.
Was ich bis jetzt geschrieben habe, halte ich für das Wichtigste.
Wie versprochen werde ich aber deine beiden Fragen (hoffentlich) zu deiner Zufriedenheit beantworten.
Zuerst zur Hölle:
Was sagt die Bibel dazu?
Also nachdem ich ein bisschen gesucht habe hier eine kleine Ausführung:
Folgende Bibelstellen sprechen von der Existenz einer Hölle (interessanter Weise fast alle aus dem Neuen Testament)
Hi 11,8 Die Weisheit ist höher als der Himmel: was willst du tun?, tiefer als die Hölle: was kannst du wissen?,
Mt 5,29 Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
Mt 5,30 Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Mt 11,23 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages.
Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Mt 23,15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
Mk 9,43-44 Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.
Mk 9,45-46 Wenn dich dein Fuß zum Abfall verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen.
Mk 9,47 Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen,
Lk 10,15 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.
Lk 12,5 Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.
Lk 16,23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
Jak 3,6 Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet.
2Petr 2,4 Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festgehalten werden;
Offb 1,18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offb 6,8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.
Wichtig ist die Erwähnung des „Feuersees“ in der Offenbarung
In dieser Übersetzung (Luther) „feuriger Pfuhl“
Off 19:19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Das Weltgericht
Off 20 :11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
Off 21:8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Es gibt also Laut Bibel eine Hölle
Und es gibt ein Gericht bei dem Menschen in den feurigen Pfuhl geworfen werden
Soviel steht fest
Ich hab dann noch ein paar Bibelstellen gesucht die klar betonen, dass nicht alle in den Himmel kommen
Folgende Stellen sagen das ziemlich deutlich:
1.Pet 4:17 Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? 18 Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?19 Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun.
2.Kor 2:14 Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus und offenbart den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! 15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden:16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Wer aber ist dazu tüchtig?
2. Thes 2: 9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden.11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
Und vielleicht die deutlichste Stelle:
Johannes 3:36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Also da gibt’s weitere Stellen (alle aus dem Neuen Testament, weil wir uns einig sind, dass Gott im Alten Testament Menschen richtet oder?)
Wenn dir das nicht genug bzw. du Näheres wissen willst frag ruhig
Es geht aus dem, was im Neuen Testament steht einfach ganz klar hervor, dass Gott durch Jesus Christus (und nur durch ihn) errettet.
Wer aber die Wahrheit in Christi ablehnt, kann nicht in das Reich Gottes kommen.
Und weil du meinst dass sich Gott verändert
Hebr 13:8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit
Die Frage nach der Stadt in die Kain angeblich geht ist sehr viel kürzer beantwortet:
Kains Brudermord
1 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte.1 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.
Kains Nachkommen
17 Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch. 18 Henoch aber zeugte Irad, Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, Metuschaël zeugte Lamech. 19 Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla. 20 Und Ada gebar Jabal; von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten. 21 Und sein Bruder hieß Jubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler. 22 Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain; von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und die Schwester des Tubal-Kain war Naama. 23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. 24 Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.
Das ist die Bibelstelle auf die ich mich beziehen werde.
Also zuerst einmal sehen wir, dass bereits etliche Zeit vergeht bevor Kain und Abel dem Herrn opfern. In dieser Zeit kann man davon ausgehen das Adam und Eva weitere Söhne und Töchter gezeugt haben. Kain geht also nachdem er seinen Bruder ermordet hat nach Nod. Ein Land. Dabei ist nicht gemeint, dass dort bereits Menschen wohnen. Zumindest kann ich das nicht herauslesen. Wenn dann höchstens weitere Söhne und Töchter von Adam und Eva.
Er geht also dorthin und dann steht geschrieben. Er erkannte seine Frau. Was bedeutet das? Das er sie gefunden hat in dem Land? Nein denn aus Vers 1 geht klar hervor, dass erkennen eine Umschreibung für Geschlechtsverkehr bzw. Mann und Frau sein ist. Es werden dieselben Worte in Vers 17 wieder verwendet. Er kann also ohne weiteres eine Schwester von ihm mitgenommen haben und dort Kinder mit ihr gezeugt haben. Von einem Widerspruch kann hier nicht die Rede sein.
Und das bei ursprünglich zwei Menschen Inzucht im Spiel ist muss jedem klar sein.
Nachdem ich dir jetzt einiges Geschrieben habe, hoffe ich inständig, dass du erkennst, dass es mir nicht um meinen eigenen Standpunkt geht sondern einzig und alleine um Wahrheit.
Denn es ist traurig ein Leben ohne Wahrheit zu führen und erbärmlich sich damit zufrieden zu geben.
Ein abschließender Gedanke noch. Viel Menschen begehen auf der Suche nach Wahrheit den Fehler etwas zu suchen was ihnen gefällt. Wäre es nicht schön den christlichen Gott zu haben nur eben etwas abgeändert, so dass niemand in die Hölle kommt? Wäre es nicht nett wenn der ganze esoterische Schwachsinn wahr wäre. Ein bisschen Geld, ein bisschen Zeit und schon hat man ein erfülltes Leben. Wäre es nicht schön wenn man nichts geben müsste, sondern immer nur bekommen würde.
Der Mensch neigt dazu, dass zu glauben was er für schön und angenehm hält.
Die Idee des Christentums Jesus nachzufolgen umzukehren Buße zu tun und zu bereuen ist verständlicherweise nicht sehr beliebt in unserer gefallenen Gesellschaft.
Ich möchte dir gerne ein ausgesprochen gutes Buch schenken. Dazu bräuchte ich allerdings deine Adresse. Es wäre toll wenn du mir die geben könntest. Der Autor des Buches ist ein Pfarrer, der nach dem ersten Weltkrieg zum Glauben gefunden hatte und über 40 Jahre gepredigt hat. Er spricht ehrlich, spannend und vor allem logisch! über den alles entscheidenden Glauben.
Ich wünsche dir das Beste
David
davidb - 16. Nov, 15:56
