Ich würde gerne gelegentlich Bücher empfehlen, nehme mir aber ungern Zeit dafür.
Hier aber eine klare Empfehlung. Ein Buch, das mich bewegt hat und mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat: Georg Müller - Vertraut mit Gott von Roger Steer ist eine beeindruckende Biographie eines Menschen der sich ganz in die Abhängigkeit Gottes begeben hat. Georg Müller hat die Welt verändert, aber eigentlich sollte man lieber sagen, Gott hat durch ihn die Welt verändert.
Georg Müller ist ein großartiges Beispiel dafür, dass totale Ausrichtung auf Gott und seine Führung großen Segen für die Mitmenschen bedeutet. Denn wer Gottes Liebe erfährt und die Not der Welt sieht, der kann nicht anders als diese Liebe tatkräftig weiterzugeben.
In großem Detail, mit sehr vielen direkten Zitaten aus Müllers Tagebuch, das dieser penibelst genau geführt hat, schreibt der Author über die Lebensgeschichte eines Christen der tagtäglich auf Gott vertrauen musste. In wunderbarer Weise erfährt der Leser wie Gott für seine Kinder sorgt und Großes entsteht... ohne fixes Einkommen, ohne Spendenaufrufe.
Ermutigend und Herausfordernd sich selbst in die Abhängigkeit von Gott zu begeben und ihm zu vertrauen.
davidb - 19. Apr, 20:38
Ich bin gerade über ein Interview von Bob Jennings, das er kurz vor seinem Tod gegeben hat, gestoßen. Viele wissen vermutlich nicht wer er war, er war nicht sonderlich berühmt. Aber soweit ich das beurteilen kann, war er ein großer Mann Gottes. Jemand der mit ganzer Kraft gestrebt hat Gott zu dienen.
Ich habe vor einigen Jahren schon eine Predigt von ihm gehört die ein großer Segen für mich war. Sie heißt: "Rich in the word" und man kann sie auf youtube finden, sowie viele andere.
Er starb an Krebs und predigte bis zuletzt.
Hier also das Interview in Geschriebener Form:
https://lannopez.files.wordpress.com/2013/08/bob-jennings-if-you-could-life-again-what-would-you-change.pdf
davidb - 16. Mär, 11:45
Hi, werde vorerst keine wöchentlichen Verse mehr posten, eventuell aber bald wieder. Ich plane seit längerem Bücher vorzustellen die mir gefallen, vielleicht fang ich demnächst damit an, wer weiß. ;)
davidb - 23. Feb, 10:15
Ich weiß nicht wies euch geht, mir kommt vor das neue Jahr hat gerade erst angefangen, aber 1/12 haben wir schon wieder hinter uns. Das Semester ist offiziell beendet. Ich hab gehofft es würde mein letztes sein, aber die Masterarbeit und ein paar Prüfungen stehn doch noch aus.
Auf jeden Fall möchte ich mir weiterhin Verse merken. (Hab öfters vergessen die verwendete Übersetzung anzugeben und werde versuchen das in Zukunft zu tun. Heute hab ich immer die Luther 1984 verwendet)
In den nächsten paar Wochen möchte ich Philipper 2:6-11 lernen. Heute erstmal die ersten beiden:
Philipper 2:6
Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Und der Vers zum wiederholen:
Römer 5:8
Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Alle drei Verse heute demonstrieren Gottes Liebe in unvorstellbarer Weise. Gott kehrt sich den Menschen zu, obwohl es ihn sehr viel kostet. Denn Jesus hat seine Herrlichkeit beim Vater aufgegeben und sich selbst klein gemacht. Und schließlich war er sich nicht zu schade, einen grausamen Tod zu sterben und den Zorn Gottes selbst zu tragen um den Vater zu verherrlichen und uns zu retten.
habt eine gesegnete Woche
davidb - 1. Feb, 11:47
Für diese Woche wieder zwei Verse, der erste aus dem Brief an die Römer.
Römer 6:4
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Das ist für mich ein großes Geheimnis. Durch die Bekehrung stirbt ein Mensch (mit Jesus) und durch Jesus Auferstehung erhält auch er neues Leben. Dabei dürfen wir nicht nur an das ewige Leben nach dem körperlichen Tod denken. Das wandeln in einem neuen Leben beginnt bei unserer Bekehrung. Der durch Jesu Blut von den Sünden gereinigte, darf sofort beginnen mit Gott zu Leben, denn die Trennung ist überwunden. Es beginnt ein wandel mit Gott und der Prozess unserer Heiligung (also dem Gott gefälligen Leben) hat in dem Moment begonnen, in dem wir Gottes Gnadengeschenk angenommen und ihn zum Herrn in unserem Leben gemacht haben. So dient unsere Bekehrung uns zum Segen aber vor allem Ihm zur Ehre!
Sicherlich lohnt es sich über dieses Geheimnis viel nachzudenken und Gott zu bitten, dass er uns hilft, immer mehr zu verstehen, was das bedeutet. Leben mit Gott.
Der zweite Vers ist eine sehr schöne Ankündigung der Herrlichkeit Jesu bevor er als Kind auf die Erde kam.
Der Engel erscheint Maria und verkündet ihr einen Sohn.
Lukas 1:32
Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Ich wünsche euch eine gesegnete Woche in der ihr auf Gottes Gegenwart vertrauen dürft
davidb - 25. Jan, 09:52
Falls wer lest, gerne kritisches Feedback geben.
Matthäus 17:1-9
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. 9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, liebe Gemeinde,
im Mittelpunkt des Textes heute, steht Jesus Christus, der Sohn Gottes. Vor fast einem Monat haben wir gemeinsam die Geburt eines Kindes gefeiert und uns an die Geschehnisse in Bethlehem erinnert. Einige Menschen haben vom Leben Jesu berichtet und aufgeschrieben was passiert ist. Deswegen wissen wir, dass nicht nur irgendein Kind geboren wurde, nicht ein guter Mensch, nicht ein Prophet oder ein Lehrer. Nein! Dieses Kind war Gott. Jesus Christus war vor dem Beginn der Zeit bei Gott und als die Zeit gekommen war, kam er als Mensch auf die Erde. Was für ein Wunder, wie können wir das jemals begreifen?
Bevor wir uns den Text genauer anschauen, wollen wir einen Blick auf das werfen, was vor und was nach unserer heutigen Bibelstelle geschrieben steht. Direkt davor hat Jesus seinen Jüngern, das erste Mal erzählt was bald passieren würde.
Jesus wird nach Jerusalem gehen, er wird viel leiden müssen, und er wird sterben. Aber er wird auch am dritten Tag wieder zum Leben auferstehen.
Darüber waren die Jünger zutiefst bestürzt. Einige konnten es gar nicht fassen, und Petrus wollte seinen Herrn sogar davon abhalten.
Kurz nach unserem heutigen Text lesen wir von Jesu zweiter Leidensankündigung. Das heißt, die Verklärung Jesu passierte genau zwischen den Ankündigungen seines Todes und seiner Auferstehung.
Wir lesen also davon, dass Jesus mit drei ausgewählten Jüngern auf einen hohen Berg steigt. Er nimmt nur drei besondere Jünger mit und deutet damit vielleicht schon an, das etwas sehr Ungewöhnliches, vielleicht etwas sehr Heiliges stattfinden wird. Aus der Parallelstelle im Lukas Evangelium wissen wir, dass Jesus sie zum Beten mit auf den Berg nimmt.
Jesus hat in engster Beziehung zum Vater gelebt. Immer wieder lesen wir, dass er früh morgens aufstand oder sich an einen einsamen Ort zurückzog, um zu beten und mit seinem Vater im Himmel Gemeinschaft zu haben. Und er lehrte auch die Jünger zu beten.
Jesus und seine Jünger sind uns hier ein großes Vorbild. Wie unser Herr Jesus sollen auch wir schon in der Früh Zeit mit unserem Vater im Himmel verbringen. Es gibt gar keinen besseren Start in den Tag als mit Gebet und Bibellesen. So sollen wir unseren Blick ganz auf ihn richten und die Herausforderungen des Tages ihm anvertrauen. Gerade wenn uns die Zeit knapp wird und die Arbeit zu viel, sollen wir uns Zeit nehmen und mit Gott alleine sein. Dann können wir auch, wenn viel los ist, mit Frieden im Herzen leben.
Schaun wir weiter, was passiert ist, als sie auf dem Berg waren. Es steht, dass Jesus vor den Jüngern verklärt wird. Sein Gesicht beginnt zu leuchten wie die Sonne und auch seine Kleidung wird weiß wie das Licht. Es ist eine sehr kurze Beschreibung, gerade einmal ein Satz. Wenn wir uns aber einen Augenblick Zeit nehmen, und uns das Geschriebene vorstellen, kommen wir ins Staunen. Mit Jesus geschieht etwas völlig Unerwartetes. Er beginnt zu leuchten. Ich glaube, es muss ein wirklich ein wunderbarer Anblick für die Jünger gewesen sein. Jesus zu sehen, wie ein Stück seiner Herrlichkeit sichtbar wird. Ein Stück seiner wahren Größe kommt ans Licht und Petrus, Jakobus und Johannes erhalten einen kleinen Eindruck davon, wie wunderbar ihr Herr Jesus ist.
Um als Mensch auf der Erde zu leben, hat Jesus viel aufgegeben. Er gab seinen Platz beim Vater für eine Zeit auf und nahm menschliche Gestalt an. Er sah aus wie du und ich. Aber hier, für einen kurzen Moment, wird etwas von seiner Herrlichkeit und von seiner Schönheit sichtbar.
Das Licht, das von ihm gestrahlt hat, war so hell. Es muss fast unmöglich gewesen sein ihn anzusehen. Hell wie die Sonne, schreibt Matthäus. Wir erinnern uns an Mose, an dem Gott vorübergegangen ist. Ebenfalls auf einem Berg. Gottes Glanz, obwohl Mose ihn nicht ansehen durfte, machte auch Moses Gesicht leuchten sodass die Israeliten sich vor ihm fürchteten. Mose musste seinen Kopf unter einem Tuch verstecken.
Es bleibt aber nicht bei einer wundersamen Erscheinung der Herrlichkeit Jesu. Im nächsten Vers lesen wir, dass plötzlich Mose und Elia erscheinen. Die beiden, Mose durch den die Israeliten das Gesetz bekamen, und Elia, der für die Propheten Gottes steht, beginnen mit Jesus zu reden. In der Vorbereitung habe ich mich gefragt, über was sie wohl geredet haben, aber es war wohl nicht für unsere Ohren bestimmt. Wir erfahren nichts weiter darüber. Vielleicht erklärte Jesus ihnen aber, wie Er selbst, die Erfüllung ist. Denn Mose, steht für das Gesetz, und Elia, für die Propheten und damit auch für die Vorhersagen über den Messias. Jesus ist gekommen um beides zu erfüllen. Das Gesetz, dadurch, dass er niemals gesündigt hat, und die Prophetien in dem sie alle auf ihn zutrafen. Es ist wunderbar zu lesen, was im Alten Testament über den Retter steht, der kommen wird. Gott ließ durch die Propheten ankündigen, dass er in Bethlehem geboren wird, wann er geboren wird, dass er von einer Jungfrau geboren wird, dass er nach Ägypten fliehen muss, dass er auf einem Esel in Jerusalem einziehen wird, dass er verraten wird, und leiden und sterben muss, dass er auferstehen wird und dass er in den Himmel fahren wird. Dazu viele Details und andere Prophetien. Es ist unglaublich, wie klar Gott das Kommen seines Sohnes über Jahrhunderte angekündigt hat. Gott hat viele Geheimnisse, vieles deutet er nur an, vieles bleibt uns noch verborgen. Aber Jesus ist das Licht, dass er nicht unter einen Scheffel stellt. Er leuchtet bereits im Alten Testament.
Der nächste Vers verwundert vielleicht ein bisschen.
Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine.
Petrus hat plötzlich das Bedürfnis Hütten zu bauen. Auf den ersten Blick verstehen wir seinen Wunsch möglicherweise nicht. Aber vielleicht kann uns dadurch zumindest klar werden, wie schön dieses Erlebnis der Jünger mit Gott gewesen sein muss.
Petrus wollte nicht, dass es aufhört und sie wieder vom Berg herunter gehen müssen. Er wäre gerne mit Jesus, Elia und Mose dageblieben. Aber er sollte es besser wissen. Ich habe am Anfang ja bereits erwähnt, dass Jesus bereits angekündigt hat, dass er sterben und auferstehen würde.
Im Johannesevangelium lesen wir, dass Jesus in seinen sogenannten Abschiedsreden im vierzehnten Kapitel sagt: In meines Vaters Haus, sind viele Wohnungen... Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.
Unser Herr Jesus ist nicht gekommen um für immer bei uns auf der Erde zu leben, sondern um uns zu sich zu holen, zu der Wohnung im Haus des Vaters. Und dort wird es noch schöner sein, als auf dem Berg.
Jesus antwortet Petrus nicht, er bekommt gar keine Gelegenheit, denn es steht: Als er noch so redete, siehe da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
Ich denke, diese Sätze übersteigen unsere Vorstellungskraft. Gott spricht, laut und deutlich, in voller Klarheit. Es muss unglaublich gewesen sein.
Jesus steht im Zentrum dieses Textes. Er steht im Zentrum, weil sein Vater im Himmel Ihn ins Zentrum stellt. Sehr bald wird Jesus seinen Vater verherrlichen, durch seinen Gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jesus würde sehr bald sein Leben für uns geben und damit Gott ehren.
Aber hier erhalten wir einen Vorgeschmack, dass auch Gott seinen Sohn durch die Auferstehung verherrlichen und ehren wird.
Alle Menschen die sagen, dass Jesus nicht Gottes Sohn gewesen sei, werden eines besseren belehrt. Denn Gott selbst bezeugt es. Er sagt es klar und deutlich, mit lauter Stimme. Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; Seiner Stimme sollen wir folgen. Was er uns sagt, das sollen wir tun.
Die Jünger waren zutiefst erschrocken und fielen mit dem Gesicht voran auf die Erde. Wenn Gott erscheint, weicht bei den Stärksten die Kraft. Auch Petrus, der zuvor noch vorlaute Pläne von sich gab, schweigt und fürchtet sich.
Wir haben einen sehr guten Gott, er ist gnädig und barmherzig mehr als wir es uns erträumen könnten. Aber er ist und bleibt Gott, der Schöpfer des Universums, ehrfurchtgebietend und herrlich.
Gleich kommt aber Jesus zu ihnen und spricht:“Fürchtet euch nicht!“
Mir sind zwei Stellen in der Bibel eingefallen ,wo etwas Ähnliches passiert. Einmal in der Offenbarung des Johannes und einmal im Buch des Propheten Daniel. Beide Male erscheint Gott und beide Male fallen Johannes, bzw. Daniel mit dem Gesicht voran auf die Erde. Und wie bei Daniel und bei Johannes, kommt auch hier Jesus, und richtet die Jünger wieder auf. Er spricht: Steht auf und fürchtet euch nicht. Jesus, der Frieden schuf, zwischen Gott und Mensch, hilft uns auf. Diejenigen, die ihr Leben mit und für Jesus leben, werden aufgerichtet, durch seine Kraft. Nur so können wir vor Gott bestehen, wenn wir mit Jesus gestorben und auferstanden sind und durch seine Himmelfahrt, den Heiligen Geist empfangen haben.
Er stellt die Möglichkeit der Gemeinschaft mit Gott wieder her. Ja, wenn wir zu Jesus gehören, dann leben wir bereits jetzt, vor der Ewigkeit, mit ihm und aus seiner Kraft.
Dieses Ereignis schenkt uns einen Eindruck von Gottes und Jesu Herrlichkeit.
Ich denke, wenn wir in der Bibel lesen, sollen wir das Ziel haben, Gott besser kennen zu lernen. Wir haben einen solchen Schatz in dem Wort Gottes. Gott hat uns eine Möglichkeit gegeben ihm zu begegnen und von ihm zu lesen. Gottes Geist hilft uns, Ihn durch sein Wort kennen zu lernen und zu erfahren.
Was können wir vom Predigttext lernen?
Jesus ist Gottes Sohn, er selbst ist Gott. Der Vater bezeugt es. Und der Jünger Johannes schreibt später in seinem Bericht über Jesu Leben, dass Jesus sagt: Ich und der Vater sind eins.
Das heißt, dass Jesu Worte nicht nur für seine Jünger vor zweitausend Jahren gegolten haben. Sie gelten auch für seine Jünger hier und jetzt. Und wer von euch sein Jünger ist, der soll auch heute auf Jesus hören. Preisen wir Gott, dass wir lesen können, was uns Jesus aufträgt. Lasst uns ihm gehorsam sein.
davidb - 19. Jan, 10:59
Schon wieder die nächste Woche. Für diese Woche habe ich mir gerade überlegt keinen alten Vers zu wiederholen dafür einen gut bekannten Psalm zu verwenden. Psalm 23 ist sicher einer der schönsten Psalme und sicherlich wert auswendig gelernt zu werden. Ich möchte mir die Woche Zeit nehmen über die einzelnen Verse nachzudenken.
Gleich der erste: Der Herr ist mein Hirte... ist sehr tiefgründig. Immer wieder beschreibt sich Gott selbst als unser Hirte und die ihn kennen, als seine Schafe.
Es ist ein herrliches Bild über das man viel nachdenken kann.
Welche Personen aus der Bibel waren Hirten? Was für Eigenschaften demonstriert Gott damit?
habt eine gesegnete Woche
1 "Ein Psalm Davids." Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
PS: Am Sonntag durfte ich meinen ersten Gottesdienst in der evangelischen Kirche Traun als Lektor halten. Die Predigt werde ich im laufe der Woche online stellen.
davidb - 18. Jan, 13:14
Das neue Jahr startet bei mir mit Vollgas. Vieles ist zu tun und zu erledigen. (darum auch erst heute der Eintrag)
Hudson Taylor wurde einmal gefragt, wie er bei all seinen Aufgaben und der immensen Verantwortung so ruhig bleiben konnte. Er antwortete sinngemäß: Würde ich nicht Ruhe bewahren, könnte ich das alles niemals schaffen.
Er hatte Ruhe, er hatte Frieden. Einen sehr besonderen Frieden, nämlich den Frieden Gottes. Wenn wir mit Gott leben und uns auf Ihn verlassen, müssen wir uns nie Sorgen machen.
Diesen Gedanken gemäß also die Stelle zum wiederholen
Philipper 4:6-8
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. 8 Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht!
Der neue Vers von dieser Woche ist 2.Korinther 3,17
Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Gott hat es ermöglicht, durch das Blut und die Auferstehung und die Himmelfahrt seines Sohnes Jesus Christus, dass wir frei von der Gewalt der Sünde sind. Was für ein Wunder.
davidb - 12. Jan, 19:21
Für die kommende Woche habe ich mir wieder zwei Verse überlegt, diesmal sogar drei wenn mans genau nimmt.
Die zwei neuen stehn im Epheser Brief:
Epheser 3:20
Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Ja nicht nur, dass unsere Gebet nie zu groß sind für unseren Herrn, er kann weit mehr tun. Und unglaublicherweise hat er jedem der an ihn glaubt, bei der Bekehrung, seinen Geist gegeben. Dieser Geist ist die Kraft die ab dann in uns wirkt.
Der Vers zum wiederholen aus dem Prophetenbuch Sacharja:
Sacharja 4:6
Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des Herrn an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Gott handelt! Er handelt nicht durch unsere Kraft oder menschliche Macht. Sondern durch seinen Geist der in uns wohnt, wenn wir ihm gehören. Durch seinen Geist wirkt er nach seinem Willen zu seiner Herrlichkeit. Gelobt sei Gott im Himmel und auf Erden.
habt eine sehr gesegnete Woche und alles gute fürs neue Jahr.
davidb - 3. Jan, 17:30
Das große Fest ist vermutlich zu Ende, die meisten Feiern und Familienessen hinter uns.
Ich hoffe ihr hatten ein gesegnetes Fest und habt beim Erinnern Jesu Geburt auch neue Freude für seine Wiederkunft erfahren.
Für diese Woche ist der neue Vers ein Vers aus den Sprüchen der mir vor Jahren wichtig geworden ist.
Sprüche 17:15
Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem HERRN ein Gräuel.
Gott ist gerecht, deswegen spricht er die Schuldigen schuldig, und die Gerechten spricht er gerecht. Wer etwas anderes tut ist ihm, dem HERRN, ein Gräuel. Das ist ein sehr sehr hartes Wort. Es gibt wohl kaum ein schlimmeres Wort der Abscheu Gottes als Gräuel.
Gott macht es durch sein Wort absolut klar, das er ein Gott der Gerechtigkeit ist. Es gibt ein Gesetz und es gibt Schuldige und Gerechte. Oder?
Römer 3:23
Denn es ist hier kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes.
Genaugenommen gibt es also keinen einzigen Gerechten, außer Jesus selbst. Er ist der einzige der nicht der Herrlichkeit Gottes ermangelt, wie es hier heißt. Er ist darum auch der einzige der uns retten kann vor dem gerechten Zorn und dem gerechten Gericht Gottes. Gott selbst hat in seiner unglaublichen Gnade und unvergleichlichen Barmherzigkeit die Schuld gesühnt und uns in Ihm, seinem heiligen Sohn, neues Leben geschenkt.
Siehst du ein, dass du Sünder bist? Hast du Gottes Rettung am dir selbst erlebt?
davidb - 27. Dez, 17:42
Hi, zwei Verse für diese Woche:
Hesekiel 14:3
»Menschenkind, diese Männer haben ihr Herz an die Götzen gehängt. Sie freuen sich an Dingen, die sie zur Sünde verführen. Warum sollte ich mich von ihnen befragen lassen?
Ein Vers der mir beim Lesen ins Auge gestochen ist. Die Israeliten lebten in ständiger Sünde und deswegen antwortete Gott ihnen nicht. Oft traten falsche Propheten auf, die den Königen das prophezeiten, was sie hören wollten. Aber Gottes Wort wurde abgelehnt.
So sollten auch wir uns nicht an Dingen freuen, die uns zur Sünde verführen. Wenn wir merken das uns etwas verleitet Schlechtes zu tun, warum tun wir es dann? Wäre es nicht besser darauf zu verzichten um nicht in Versuchung zu kommen?
Mir fallen da sofort einige Dinge ein.
Der Vers zum Wiederholen:
Johannes 15:7 (NGÜ)
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden.
Sozusagen die passende Antithese. In Verbindung mit Gott, können wir um alles bitten und sicher sein, dass er unsere Bitte erfüllen wird.
Ich lese gerade eine Biographie von Hudson Tayler, einem bekannten China Missionar im 19ten Jhd. Es ist unglaulich um was er bittet, und was er empfängt. Immer wieder darf er lernen wie sehr er abhängig von Gott ist, und wie gnädig Gott seine Bedürfnisse und Bitten erfüllt.
habt eine gesegnete Woche und ein schönes Weihnachtsfest.
davidb - 21. Dez, 09:15
Für diese Woche hab ich wieder zwei Verse ausgesucht:
2.Korinther 9:8 (NLÜ)
Er wird euch großzügig mit allem versorgen, was ihr braucht. Ihr werdet haben, was ihr braucht, und ihr werdet sogar noch etwas übrig behalten, das ihr mit anderen teilen könnt.
Diese göttliche Wahrheit ist für uns oft unbegreifbar und besonders schwer zu glauben, wenn wir durch schwere Zeiten gehen. Aber wir können feste Hoffnung haben, dass Gott immer weiß was wir brauchen und uns reichlich versorgt.
Der zweite Vers
2.Mose 22:18
Durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf der Erde gesegnet sein, denn du hast mir gehorcht.«
Eine Zusage die Gott Abraham macht. Wie schön zu sehen, dass Gott von Beginn an alle Völker segnen wollte und sein Heilsplan umfassend ist.
habt eine gesegnete Woche
davidb - 15. Dez, 21:47
Gestern durfte ich beim Jugendgottesdienst in Traun predigen, hier in Textform:
Die Schriftlesung war Jesaja 9:1
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht... Gerade ist Advent. Eine Zeit der Vorbereitung. Das große Fest rückt recht schnell näher und es ist viel zu tun. Die Tage werden immer kürzer, die Nächte immer länger. Draußen ist es oft finster und kalt. Und wegen der Kälte wärmen wir uns gerne am Punschstand mit einem heißen Getränk während die Lichter vom Christkindlmarkt in der Dunkelheit leuchten. Vielleicht fallen uns die Lichter gerade dort auf, weil es rundherum dunkel ist.
Ist es nicht oft so, dass ein großer Kontrast uns eine Tatsache erst so richtig bewusst macht? Manchmal sagen wir, dass wir dankbar sein müssen für die Dinge die wir für selbstverständlich halten, für das warme Essen, für die Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Aber, wenn wir uns ehrlich sind, kommt meistens keine große Dankbarkeit auf. Wenige von uns wissen, was es bedeutet kein Dach über dem Kopf zu haben, keine Kleidung zu besitzen und kein warmes Essen zu haben. Diese Dinge sind für uns meistens selbstverständlich.
Stellen wir uns vor, dass uns jemand auf der Straße begegnet und uns eine warme Suppe anbietet. Wir werden uns vielleicht bedanken und das Angebot gerne annehmen, wenn wir gerade hungrig sind. Es könnte aber auch gut sein, dass wir dankend ablehnen.
Wie wird sich aber ein Mensch, der sich im hohen Gebirge verirrt hat, verhalten, nachdem er tagelang nichts gegessen hat? Jemand der schon überlegt, wie lange er wohl noch weitersuchen kann, bevor er wegen Erschöpfung und Hunger zusammenbricht. Jemand der bereits die Hoffnung aufgegeben hat noch die nächste Hütte zu erreichen. Stellt euch vor, dass ein Wanderer ihn zufällig findet ihn und ihm Wasser und ein Stück Brot anbietet? Dieser Mensch wird jubeln! Vielleicht wird er aus Dankbarkeit auf die Knie fallen mit Tränen der Freude im Gesicht. Wie groß wird seine Freude sein über ein paar Schluck Wasser und ein Stück Brot? Er wird später seinen Kindern von diesem Wanderer berichten, der ihm ind er größten Not das Leben gerettet hat.
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
In der Geschichte die wir uns heute gemeinsam ansehen werden geht es ähnlich zu. Wir lesen im zweiten Buch der Könige im siebten Kapitel, dass Samaria belagert wird. Die Aramäer, ein großes und mächtiges Volk, sind gegen Israel in den Krieg gezogen. Die Lage ist inzwischen so schlimm, dass es kaum mehr Nahrung in der Stadt gibt und die Belagerung macht es unmöglich die Stadt zu verlassen und Hilfe zu holen. Die Lage ist wirklich hoffnungslos. In Vers drei lesen wir:
(7:3-4) Vor den Stadttoren saßen vier Aussätzige. »Warum sollen wir hier warten, bis wir sterben?«, fragten sie sich. 4 »Wenn wir hier bleiben, sterben wir, und wenn wir in die Stadt zurückgehen, wo der Hunger herrscht, sterben wir auch. Wir können genauso gut hingehen und uns den Aramäern ergeben. Wenn sie uns am Leben lassen, umso besser. Wenn sie uns töten - nun, dann sterben wir eben.«
Zu ihrer großen Überraschung finden sie aber das Lager der Feinde verlassen. In großer Hast sind die Aramäer geflohen, weil Gott selbst sie vertrieben hatte. Sie haben plötzlich laute Geräusche wie von einem riesigen Heer gehört und haben gedacht, dass die Ägypter und Hetiter Israel zu Hilfe gekommen sind. Sie müssen wirklich Hals über Kopf geflohen sein. Denn als die Aussätzigen ins Lager kommen finden sie Zelte, Pferde und Esel. Außerdem finden sie Nahrung im Überfluss und einen Schatz aus Gold und Silber. Zuerst gehen sie in zwei Zelte und vergraben die Schätze, dann lesen wir weiter in Vers neun:
Schließlich sagten sie zueinander: »Wir handeln nicht richtig, wenn wir die gute Nachricht dieses Tages nicht weitersagen. Wenn wir bis morgen warten, machen wir uns schuldig....«
Also machen sie sich auf und erzählen es in der Stadt, und so wurde die Stadt gerettet.
Diese Geschichte ist, wie sehr vieles im Alten Testament, ein Schatten von dem was später passieren würde. Die Israeliten haben gesündigt und deshalb hat Gott zugelassen, dass ein fremdes Volk das Land angreift. Dieses Volk ist so stark, dass sie es nicht besiegen konnten. Die Menschen befanden sich in einer befestigte Stadt, aber alles was sie tun konnten war abzuwarten, bis der Feind sie überwältigen würde. Es war nur mehr eine Frage der Zeit.
Uns geht es nicht anders. Wir leben in einer gefallen Welt, einer Welt die voll ist von Bosheit, Gewalt & Krieg, Lüge, Neid, Stolz,Grausamkeit und Egoismus. Die Nachrichten in der Zeitung und im Fernsehen übertreiben nicht. Im Gegenteil, sie können gar nicht das ganze Ausmaß der Not in dieser Welt berichten. Die Bibel macht kein Geheimnis daraus, wer Schuld an diesem Leid ist. Im Markus Evangelium lesen wir:
7:21-23 Denn von innen, aus dem Herzen eines Menschen, kommen böse Gedanken wie Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Vergnügungssucht, Neid, Verleumdung, Stolz und Unvernunft. Alle diese üblen Dinge kommen von innen heraus;
und es ist wirklich so:
Von den Staatschefs, bis hin zu einem Sozialarbeiter. Niemand ist frei von Schuld. Wenn wir in die Welt sehen, und sehen wie Dunkel sie oft ist, dann müssen wir uns eingestehen, dass wir mitschuldig sind. Soviel Leid entsteht, weil wir einander betrügen und belügen. Das ist die Dunkelheit von der im Buch Jesaja geschrieben wird. Das Volk das im Dunklen wandelt... Und gleichzeitig können wir uns nicht retten. Wir können und sollen uns zwar bemühen, aber wir müssen einsehen, dass die Welt nicht von uns gerettet werden kann. Wir können uns nicht einmal selbst retten. Wie die Israeliten in Samaria hilflos waren, so können auch wir den Feind nicht besiegen. Das Böse kommt aus unserem menschlichen Herz. Wir leben in einer gefallenen Welt und können es nicht ändern.
Den Aussätzigen ist ihre Lage klar, sie machen sich nichts vor. Sie sind sich, vielleicht noch mehr als die anderen in der Stadt, ihrer Lage bewusst und versuchen sich irgendwie zu retten. Die Sache wäre vermutlich auch gar nicht gut ausgegangen. Wer weiß was die Aramäer mit den Leuten gemacht hätten. Aber Gott hatte in seiner Gnade beschlossen den Feind in die Flucht zu schlagen. Und so treffen diese vier Männer, die nichts hatten außer ihrer Kleider am Körper, auf ein, in wilder Flucht verlassenes, Feindeslager. Sie sehen die Zelte voller Nahrung, Kleider und sogar Schätze aus Gold und Silber.
Ist es nicht genauso mit jedem Christen? Haben wir nicht den größten aller Schätze gefunden, als wir Jesus gefunden haben? Gott hat unsere Feinde vertrieben und uns wie dem Mann der sich im tiefsten Gebirge verirrt hatte, der keine Hoffnung mehr hatte, die Rettung angeboten. Aber nicht ein Stück Brot und Wasser, wie in dem Vergleich zu beginn. Nein! Wie die vier Aussätzigen haben wir einen Schatz gefunden. Einen Schatz so groß und reich, dass wir unseren Augen gar nicht trauen können, wenn wir ihn sehen. Gott sandte seinen eigenen Sohn auf die Erde und ließ ihn für unsere Schuld, für die ganze Dunkelheit in unseren Herzen, am Kreuz für uns sterben. Damit nicht wir die wohlverdiente Strafe tragen müssen. Damit nicht wir umkommen und für immer verloren gehen. Unser Herr Jesus hat den Feind in die Flucht geschlagen. Und Er ist vom Tod auferstanden damit wir mit ihm auferstehen und ein neues Leben bekommen. Er hat uns damit alles Geschenkt. Keine größere Liebe wurde je bewiesen, nie hat jemand mehr Gnade und Barmherzigkeit gezeigt. Denn obwohl wir den Tod verdienen, werden wir doch leben, wenn wir unsere Hoffnung in Jesus setzen. Wenn wir ihm angehören sind wir von aller Schuld befreit und haben in ihm das ewige Leben. Paulus der Apostel schreibt in seinem Brief an die Galater über dieses neue Leben: Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
Je mehr wir diese Tatsache begreifen, desto größer wird unsere Freude werden. Bis in alle Ewigkeit werden wir nicht aufhören zu staunen und zu Jubeln über Gottes Liebe, die er an uns bewiesen hat.
Für diejenigen von uns, die ihr Leben Jesus gegeben haben, die ihm angehören und diese Freude am eigenen Leib erfahren haben, möchte ich den neunten Vers noch einmal vorlesen:
Schließlich sagten sie zueinander: »Wir handeln nicht richtig, wenn wir die gute Nachricht dieses Tages nicht weitersagen. Wenn wir bis morgen warten, machen wir uns schuldig....«
Wir kennen den Auftrag Jesus, dass wir die Frohe Botschaft bis ans Ende der Welt tragen sollen so wie auch die Aussätzigen schnell begriffen, dass sie den anderen Bescheid geben mussten. Und wie könnten wir diese Nachricht der Rettung für uns behalten? Wie können wir, wenn wir diese Freude erlebt haben, sie nicht teilen wollen? Ich meine nicht zwanghaft und weil wir das Gefühl haben, dass wir es müssen, sondern aus Freude. Wovon unser Herz voll ist, davon geht unser Mund über.
Und für diejenigen von euch, die diese Freude noch nicht am eigen Leib erfahren haben, die sich noch nie für Gott entschieden haben und seine Rettung bisher nicht annehmen wollten. Ich möchte euch auffordern und ermutigenzu Gott umzukehren. Wer selbst der Herr sein will in seinem Leben, hat nicht viel worauf er hoffen kann. Kein Licht scheint für ihn in der Dunkelheit. Aber wer Gott sein Leben anvertraut und ihm die Herrschaft überlässt, wird die Freude erleben von Gott gerettet zu werden. Es gibt keine Rettung außer durch Gott. Jesus ist das Licht der Welt das in die Dunkelheit scheint, niemand sonst. Die Bibel bezeugt es uns so deutlich.
Die Welt wird bis zum letzten Gericht, wenn Jesus wiederkommt, dunkel bleiben, aber in deinem Leben kann es hell werden.
Denn Gott kann uns in jedem Leid trösten und Er gibt uns Hoffnung die über den Tod hinausgeht. Suche ihn mit ganzem Herzen, er wird sich finden lassen. Glaub der Botschaft von seiner Liebe.
davidb - 14. Dez, 12:45